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Seit 2001 gibt es im Ludwigshafener St. Marienkrankenhaus eine Babyklappe, die verzweifelten Müttern die Möglichkeit gibt, ihren Säugling anonym abzugeben, der dann auf der Kinderstation versorgt wird.

Vor Einführung von Babyklappen, in Ludwigshafen “Babykorb” genannt, wurden jährlich über 40 Babys ausgesetzt, die Hälfte davon starb. In Ludwigshafen wurden bisher drei Säuglinge abgeben, alle leben nun bei Adoptiveltern. Das St. Marienkrankenhaus hielt auch am Babykorb fest, als der nationale Ethikrat im vergangenen Jahr für die Abschaffung plädierte.

Was halten Sie von den Babyklappen? Glauben Sie, dass so das Wohl des Kindes im Mittelpunkt steht? Oder leiden die Kleinen später, weil sie ihre Herkunft nicht kennen? Und bieten für Sie Babyklappen die Möglichkeit, ungewollte Verantwortung unerkannt und folgenlos abgeben zu können?


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Die erhöhten Blutwerte von Claudia Pechstein gehen offenbar auf eine genetisch bedingte Blutanomalie und nicht auf Doping zurück. Auch wenn die Sperre gegen die Eisschnellläuferin aufgehoben werden sollte, dürfte ihre Karriere zu Ende sein. Von den verpassten Olympischen Spielen ganz zu schweigen.

Was meinen Sie, rechtfertigt der Kampf gegen Leistungssteigerung durch verbotene Substanzen auch Sperren ohne nachgewiesen Dopingbefund oder müsste im Zweifel für den Angeklagten entschieden werden?


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Der Skandal um sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen erschüttert Deutschland. Auch in der Region wurden Fälle bekannt, in denen Schutzbefohlene von Übergriffen betroffen waren. Das Bistum Speyer steht genauso im Blickpunkt von Ermittlungen wie zuletzt die Odenwaldschule in Heppenheim.

Die Wellen schlagen hoch. Die Kirche wehrt sich gegen den Vorwurf der Vortuschung, der Vorstand der Odenwaldschule tritt zurück, und die Politik fordert neben einem Runden Tisch teils auch eine Verlängerung der Verjährungsfrist für solche Straftaten.

Was meinen Sie? Was kann man tun, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen? Kann Erziehung dem entgegensteuern? Und wie sollte mit den Straftätern verfahren werden?


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“Eine Bischöfin ist keine Heilige”, war in den vergangenen Tagen häufig zu hören. Damit sollte das Vergehen der Vorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Margot Käßmann relativiert werden, die betrunken eine rote Ampel überfahren hatte und erwischt worden war. Die EKD stellte sich hinter ihre Vorsitzende, die sich reuig gab und von vielen Seiten Verständnis erfuhr.

Dass Käßmann nun zurücktrat, ist dennoch nur konsequent. Es stimmt zwar, dass eine Bischöfin keine Heilige, sondern auch nur ein Mensch ist, aber das größte Kapital einer Geistlichen ist ihre moralische Autorität. Die war bei Käßmann zu sehr angeschlagen, als dass sie das verantwortortungsvolle Amt der EKD-Vorsitzenden noch hätte unbeeinträchtigt ausüben können. Für die deutschen Protestanten ist der Rücktritt der charismatischen Frontfrau sicherlich ein schwerer Schlag, langfristig wird dadurch jedoch Schaden von der Kirche abgewandt. (ber)


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Überall begegnen einem derzeit wieder rote Herzen, ob blinkend oder aus Plüsch, im Arm eines Teddybärs oder in Lutscherform. Blumen- und Parfümverkäufer reiben sich die Hände – denn am Sonntag ist der 14. Februar: Valentinstag (Foto: hal). Während die einen ihre Partner mit herzigen Geschenken beglücken, halten andere gar nichts von dem Tag der Liebe.

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Wie stehen Sie zum Valentinstag? Ist das für Sie die Gelegenheit, dem Menschen an Ihrer Seite mal wieder ausdrücklich zu vermitteln, wie sehr Sie ihn schätzen? Oder halten Sie das alles für einen riesigen Konsum-Humbug?


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