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Dezember 2009


Die Stadt Mannheim fordert von ehemaligen und aktuellen Gemeinderatsmitgliedern gut 100.000 Euro zurück. Die sechs Politiker sollen zwischen 1999 und 2009 in ihrer Tätigkeit als Aufsichtsräte mehr als 6.100 Euro verdient haben. In der Gemeindeordnung sieht ein Paragraf von 1975 in diesem Fall eine Rückerstattung von Geldern an die Stadt vor. Dieser wurde allerdings nicht angewendet und geriet in Vergessenheit. Erst im Sommer 2009 feierte er eine “Wiederauferstehung”. Bis dahin ahnte der Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz nichts von der Regelung.

Was halten Sie davon? Kann es sein, dass ein OB die Gesetze nicht kennt? Und kann er die Regelung einfach nach so langer Zeit wieder aus der “Versenkung” hervorholen? (kkj)


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Es soll das Comeback des Jahres werden, wenn Rekord-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher in der kommenden Saison für Mercedes an Start geht. Die Ankündigung des 40-Jährigen, sich wieder in ein Rennauto zu setzen, löste einen riesigen Medienrummel aus. Auch die Fans sind Feuer und Flamme für “Schumis” Rückkehr und stürmen die Kartenshops, um ihn live zu erleben.

Was halten Sie von Schumachers Comeback? Wird der Rekordhalter an alte Erfolge anknüpfen können? Oder ist er zu alt für den Rennsport und wird sich gegen seine junge Konkurrenten wie Sebastian Vettel nur blamieren? (kkj)


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Die Städte Heidelberg und Mannheim wollen dem angeschlagenen Hockenheimring solidarisch mit je 50.000 Euro unter die Arme greifen. Was Motorsportfreunde freut, ist längst nicht nach dem Willen jedes Bürgers, wie Proteste einzelner Parteien zeigen. Gerade eine hoch verschuldete Stadt wie Mannheim könne sich solche Zuwendungen nicht leisten und solle das Geld lieber sinnvoller anlegen. Was ist Ihre Meinung? (fkk)


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Ein Riesenfinanzloch klafft im Haushalt der Stadt Ludwigshafen, das von 175 Millionen Euro im kommenden Jahr auf 1,6 Milliarden Euro bis 2013 steigen wird, so Oberbürgermeisterin Eva Lohse. Lohse appellierte an die Bundesregierung, die Kommunen nicht weiter zu schwächen und forderte eine Aufstockung des Finanzausgleichs zugunsten von Städten, die gegenüber ländlichen Regionen benachteiligt würden.

Was meinen Sie? Ist die Politik des Bundes für die Misere der Kommunen verantwortlich? Und gibt es Möglichkeiten für die Kommunen, ihren Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen?


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Die Schweizer haben es erfunden, in diesem Fall aber wird ihr Beispiel hoffentlich nicht Schule machen. Das Minarettverbot (Foto: © Angela Parszyk / PIXELIO), für das sich 57 Prozent der Eidgenossen ausgesprochen haben (RheinNeckarWeb berichtete), wird unleugbar vorhandene Integrationsprobleme eher vergrößern als lösen - ganz abgesehen davon, dass es von Engstirnigkeit und Intoleranz zeugt. So diskreditiert sich die Demokratie selbst und liefert der islamistischen Propaganda eine hochwillkommene Steilvorlage. (ber)


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